Eltern-Themen-Abend: Übergang Schule-Beruf

Im Rahmen unserer Aktionstage zum Übergang von Schule in den Beruf, sprach  Herr Schwab von der Arbeitsagentur zu den zahlreich erschienenen Eltern über die Arbeitsweise der Agentur und über die Wege nach der Hauptschule.
Dabei stellte er den Berufswahlfahrplan vor. Interessant ist es immer wieder zu erfahren, wie früh sich die Entscheidungen der Jugendlichen auf die spätere Ausbildung auswirken. Bereits ab der 7. Klasse sollen Praktika durchgeführt werden und zu Beginn der 8. Klasse wollen die ersten Bewerbungen geschrieben sein. Gerade die großen Unternehmen oder Berufsfachschulen benötigen die Bewerbungsunterlagen bereits mit dem Jahreszeugnis der 8. Klasse.Herr Schwab erklärte, dass sich der Ausbildungsmarkt in Bamberg entspannt hat und sich die Ausbildungsmöglichkeiten für die Schüler verbesserten, er ging aber auch darauf ein, wie wichtig es ist, nicht nur in eine Richtung zu denken. Die Jugendlichen sollen vielmehr sich breit interessieren, da es trotz aller Verbesserung nicht in jedem Ausbildungsbereich auch genügend Ausbildungsplätze gibt.
Manche Betriebe hingegen suchen händeringend Bewerber. Gerade in den Bereichen „Lebensmittel“ oder „Gastronomie“ wären noch viele Stellen unbesetzt.
Die Jugendlichen und ihre Eltern können bereits frühzeitig bei der Ausbildungsplatzsuche aktiv werden und sich z. B. auf der Homepage der Arbeitsagentur über freie Lehrstellen informieren.
Die Rolle der Eltern darf hierbei nicht unterschätzt werden. Sowohl als Berater in der Auswahl von Berufen, als auch als Unterstützer in der schwierigen Zeit der Bewerbung sind Eltern die wichtigsten Ansprechpartner für ihre Kinder.
Es ist wichtig, dass die Kinder und ihre Eltern eine Berufswahl nach den Kriterien der Interessen der Jugendlichen aber auch nach den Fähigkeiten und nach den Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt ausrichten. So scheint eine sinnvolle Wahl der Ausbildung und das Durchhalten und Bestehen der Lehrzeit gesichert.

Sollte trotz intensiver Suche und Begleitung durch die Eltern, der Schule und der weiteren Unterstützungen es nicht gelungen sein, eine passende Ausbildung zu finden, kann die Arbeitsagentur noch weitere Hilfen der Berufsberatung und bei der Qualifikation ins Berufsleben geben.

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