Lernleistung und gesunde Ernährung

Eltern-Themen-Abend am 14.03.2018

Wie der Zucker das Lernen behindern kann – und was wir beachten müssen

Referentin: Anna-Maria Popp (Ökotrophologin Bamberg)

Lernen ist Arbeit und der Körper benötigt zur Leistung Energiezufuhr. Das Gehirn verbraucht über 30 % der Energie des gesamten Körpers. Damit diese Energie nicht nur von kurzer Dauer ist, sondern die Schülerinnen und Schüler über den ganzen Tag leistungsfähig bleiben, ist es wichtig, dem Körper die richtige Form von Energie zuzuführen.

Zusammen mit den anwesenden Eltern haben wir versucht herauszufinden, welche Stoffe der Körper braucht. Im Ernährungskreis ist dies schön be-schreiben. So kann man leicht erkennen, wie groß die Anteile dessen sein sollen, die wir täglich zu uns nehmen. Gut zu erkennen ist der große Anteil an Getreide (-produkten) und Kartoffeln. Dieser Part ist deshalb so groß, weil die Nahrungsmittel „Stärke“ (= langkettiger Zucker) enthalten.

Um längere Zeit konzentriert arbeiten zu können, ist eine gleichmäßig hohe Energieversorgung wichtig. Sie wird durch komplexe, langkettige Kohlenhydrate gesichert. Der Körper zerlegt diese nach und nach in einzelne Bausteine, die so über einen längeren Zeitraum kontinuierlich ins Gehirn gelangen.

Was nicht hilft, sondern eher schadet, ist weißer (raffinierter) Zucker! „Der Körper braucht alles, nur keinen (weißen) Zucker“, so Frau Popp. Zwar wird durch ihn die Energie im Körper schnell hochgefahren, aber auch schnell wieder abgebaut, was eher zur Müdigkeit führt.

Studien zeigen immer mehr Gefahren des Zuckers auf. Zu viel Zucker schädigt demnach auch das Herz und lässt das Gehirn schrumpfen. Leider steckt in vielen Fertigprodukten eine Unmenge von Industriezucker (wie im Bild exemplarisch zu sehen).

„Vollkornbrot oder auch Haferflocken liefern viele komplexe Kohlenhydrate. Auch in Vollkornreis, Kartoffeln, Gemüse und Obst sind diese Mehrfachzucker enthal-ten. Hülsenfrüchte sorgen für einen konstanten Blutzuckerspiegel, außerdem weisen sie einen hohen Nährstoff- und Eiweißgehalt bei relativ niedriger Energiedichte auf.

Am Ende des Abends „bastelten“ sich die anwesenden Eltern (und auch die Kinder) ein gesundes Pausenbrot aus: Vollkornbrot, Frischkäse, Käse oder Putenbrust, Gurke und Paprika.

Es hat allen geschmeckt.

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